Zehn Tipps für einen erfolgreichen Workshop

Aktualisiert: Juni 6


Ein Seminarraum mit türkisen Wänden. Stühle und Workshop-Teilnehmer. Ein Trainer mit Flipchart hält gerade ein Seminar ab.
Workshop im Traum München

Ein Workshop kann ein wundervolles Werkzeug sein, um ein Team auszurichten und ein besseres Verständnis für ein Thema zu schaffen.

Zudem kann ein Workshop oder ein sehr leistungsfähiges Werkzeug sein, um gemeinsam Informationen auszutauschen, neue Ideen zu generieren und sich neue Ziele zu setzen. Einer der Schlüssel zur Durchführung eines erfolgreichen Workshops ist eine gute Moderation, die die Teilnehmer durch den Workshop begleitet und gleichzeitig ein ansprechendes Umfeld schafft.


Hier sind zehn Tipps für ein gelungenes Seminar:



1. Beginne mit dem Ende


Um sicherzustellen, dass der Workshop das erreicht, was du willst, setze zu Beginn ein klares Ziel. Es kann auch hilfreich sein im Vorfeld, die Frage(n) zu identifizieren, die der Workshop zu beantwortet. Schreibe die Ziele für alle sichtbar an eine Tafel oder einen Flipchart. Auf diese Weise können alle mitverfolgen wie das Ziel gemeinsam erreicht wird.


2. Schaffe eine warme, einladende Umgebung


In Meetings und Workshops kann es um ernste Themen gehen, aber es gibt keinen Grund, warum sich die Erfahrung selbst ernst anfühlen muss. Als Moderator erwarten die Teilnehmer, dass du sie wertschätzend begleitest. Lächeln hilft immer, eine offenere Umgebung zu schaffen, in der du das Beste aus den Teilnehmern herausholen kannst.


3. Binde alle Teilnehmer ein


Versuche alle Teilnehmer einzubeziehen. Lade sie aktiv zum Mitmachen ein. Achte darauf, sich nicht zu sehr auf einen oder nur wenige Teilnehmer zu konzentrieren. Lass Diskussionen nicht von einzelnen dominiert werden, da dann der Rest der Gruppe weniger an einer Teilnahme interessiert ist, bzw. davon abgehalten wird.


4. Halte die Gruppe konzentriert


Wenn jemand abgelenkt ist / eine SMS sendet / nicht aufpasst, rufe sie/ihn beim Namen und frage nach ihrer/seiner Meinung (die Leute neigen dazu, mehr Aufmerksamkeit zu schenken, wenn ihr Name genannt wird).


5. Behalte die Zeiten im Auge


Während einer Übung verliert man leicht das Zeitgefühl. Um die Aktivitäten in Gang zu halten, teile den Teilnehmern zu Beginn jeder Übung mit, wie viel Zeit sie für die Bearbeitung der Übung haben. Überwache den Fortschritt und gib bekannt, wann die Zeit fast abgelaufen ist. Wenn es eine wichtige Übung ist und die Zeit verlängert werden kann, frage die Gruppe, wie viel Zeit sie noch braucht.



Raum mit türkisen Wänden und mehreren Stühlen, einem Teppich und einer Lampe in der Ecke. Der Raum ist hell und hat mehrere Fenster.
Vorbereitungen Workshop Traum München


6. Beachte ideale Gruppengröße


Die ideale Gruppengröße für Diskussionen beträgt drei bis vier Personen, da jeder die Möglichkeit hat, sich maßgeblich einzubringen. Wenn das Publikum größer ist, suche nach Möglichkeiten die Teilnehmer in kleineren Gruppen aufzubrechen, um dieselben oder unterschiedliche Ziele zu erreichen. Im Anschluss können die Ergebnisse zusammengetragen und besprochen werden.


7. Übersichtliches Zusammenarbeiten


Ein effektiver Weg, um schnell Informationen zu sammeln, besteht darin, die Teilnehmer zu bitten, Notizen zu verwenden, um Informationen zu erfassen (eine Idee pro Notiz), sie alle an eine Wand zu hängen und dann in verwandte Cluster zu gruppieren, um Trends besser zu erkennen – Man nennt das auch „Affinity Mapping“. Bitte beim Kategorisieren der Notizen um freiwillige Zuschauer, die beim Sortieren helfen, und erstelle für jede Gruppierung eine einzelne Überschrift mit einem Label, welches das Thema der Gruppe am besten widerspiegelt.


8. Priorisiere Ideen


Sobald Ideen generiert, gepostet und Affinity Maps zugeordnet sind, gib den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Top-Ideen auszuwählen. Bitte dazu jeden Teilnehmer, die fünf besten Ideen zu markieren. Im Idealfall ist es möglich, seine Stimmen alle für eine Idee zu verwenden oder auf mehrere zu verteilen. Zähle die Stimmen, um zu sehen, welche Ideen die Gruppe für die besten hält.


9. Begleite Diskussionen und Debatten professionell


Stelle sicher, dass es sich bei der Konversation um dasselbe Thema handelt. Identifiziere und umschreibe, wann die Publikumsdebatte „Äpfel“ und „Orangen“ zu sein scheint, indem du einen Diskussionsrahmen schaffst. Zu erkennen, wann sich das Gespräch tatsächlich um verschiedene Themen handelt, kann helfen Meinungsverschiedenheiten und Frustrationen des Publikums zu lösen.


10. Beende mit dem Anfang


Gehe am Ende die zu beantwortenden Fragen und die Ziele des Workshops noch einmal durch und frage das Publikum, inwieweit sich die Teilnehmer abgeholt fühlen. Auf diese Weise kannst du bestätigen, dass die Ziele erreicht wurden, und die Teilnehmer erhalten ein Gefühl von Sicherheit und Wertschätzung


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